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Korkparkett richtig verlegen
Die Rinde der Korkeiche ist ein nachwachsendes Naturprodukt welches etwa aller sieben Jahre vom gleichen Baum gewonnen wird. Der Kork ist somit ein umweltfreundliches Produkt mit vielen Vorteilen. Pflegeleicht, antistatisch, hygienisch, trittschalldämmend, strapazierfähig, wärmeisolierend, fußwarm, elastisch und trittfest sind Vorteile, die einfach überzeugen. Kork kann vorlackiert, gewachst oder auch unbehandelt verlegt werden. Nach vielen Jahren kann Kork auch angeschliffen und neu versiegelt werden. Etwa drei Tage muss Kork im zu verlegenden Raum gelagert werden. Erst kurz vor der Verlegung ist das Korkparkett zu öffnen und bei einer Raumtemperatur von mindestens 18 Grad Celsius sowie einer Luftfeuchtigkeit von etwa 60 Prozent kann verlegt werden. Dauerhaft trocken, druckfest, zugfest, eben, sauber und rißfest ohne Wachs und Pflegemittelrückstände muss der Untergrund sein. Mit einer Dispersionsgrundierung ist Zementestrich vorzustreichen oder zu spachteln. Auf latexbasis wird ein Korkkontaktkleber verwendet. Eingestrichen wird der Untergrund und die Rückseite der Korkplatte am besten mit einen Mohairoller der zuvor mit Wasser befeuchtet wird. Klebstoff muss nun etwa eine Stunde ablüften. Bei ungünstigen Bedingungen kann es auch länger dauern. Ist der Kleber auf den Platten und Untergrund transparent, können Sie verlegen. Die passgerechten Platten am besten mit einen Gummihammer einlegen. Vermeiden Sie Kreuzfugen. Eine Korrektur ist nachträglich nicht möglich. Zum Feuchtigkeitsschutz sollten die Korkplatten mit Korklack endversiegelt werden. Naturkork muss mindestens drei mal versiegelt werden. Versiegeln Sie frühestens zwei Tage nach dem verlegen. Bei gewachsten Kork beachten Sie die Hinweise auf dem Etikett. Maßdifferenzen und Farbunterschiede sind kein Reklamationsgrund, da Kork ein Naturprodukt ist. Nachschneiden ist manchmal unvermeidlich.


















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