Tropenholz im Haushalt
Möbel aus Tropenholz sind in Haus & Garten beliebt, da sie robust sind. An die Folgen denkt oft nicht jeder. Jatoba Tropenhölzer,südostasiatischem Bangkirai oder Teakholz, die Kunden kaufen oft ahnungslos. Rund die hälfte des nach Deutschland importierten Holzes stammt aus illegalen Einschlag. Händler fälschen oft Dokumente. Der Kunde trägt mit der Rodung der Urwälder zur Zerstörung des Weltklimas bei. Ein Herkunftsnachweis ist meist
auf dem Klodeckel, Badmöbel, Parkett, Gartentisch oder Fensterrahmen nicht zu finden.
Kunden sollten sich am Forest Stewardship Councils (FSC-Gütesiegel) orientieren. Das ist ein Zusammenschluss aus Umweltverbänden und Holzindustrie. Es gibt strenge Regeln. Keine Verwendung von Pestizide und eine Rodung so viel, wie entsprechend nachwächst. Alle
anderen Logos der Anbieter sind gegenüber dem Verbraucher nicht vertrauenswürdig und meist nur ein Schein. Bei der Bezeichnung der Hölzer werden meist Fantasienamen verwendet und der Kunde in die Irre geführt. Ein großer Teil der Urwälder ist bereits zerstört und ein fünftel Treibhausgas entsteht hier schon durch Brandrodung um auch noch Weideflächen zu gewinnen. Auf der Seite fsc-deutschland.de gibt es Infos über urwaldfreundliches Holz.
Auch bei greenpeace.de/holz-recherche gibt es weitere Informationen.



















Stimmt, auf so Artikel wie Klobrillen findet man keine Angabe wo her das kommt. Ähnlich beim Schnitzel vom Restaurant: auch hier kriegt man nicht leicht raus wo das Fleisch herkommt :-/
Andreas
wieder enie tolle post in deinen blog ..wird immer interssante , erlauben sie mir